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Wuchten

Für ein optimales Fahrverhalten: Wuchten

Auswuchten von Reifen

Balancieren Sie ein Autorad auf der Nabe, liegt es im Idealfall horizontal -- ebenso steht es vertikal beim Balancieren auf der Reifenmitte. In der Praxis scheitert dies meist wegen ungleicher Massenverteilung im Komplettrad -- das Rad ist im Ungleichgewicht, was einer Unwucht entspricht.

Auswuchten beseitigt Unwuchten an Rädern mit einer Wuchtmaschine, die dazu ein Rad aufnimmt. Die Maschine dreht das Rad schnell und zeigt Lage und Größe einer Unwucht an. Dort befestigt unser Monteur dann ein entsprechendes Wuchtgewicht an der Felge, was die Unwucht minimiert. Dazu dienen Klebe- bzw. Schlag- oder Clip-Gewichte. Ein zweiter Auswuchtlauf des Rades auf der Wuchtmaschine prüft dann das Ergebnis des Auswuchtens.

Statisches Auswuchten

Statisches Wuchten zeigt die Befestigungsstelle für das Wuchtgewicht an. Diese Stelle liegt auf der Außenseite der Felge, also auf der sichtbaren Seite des montierten Autorades. Genauer findet sich jene Auswuchtstelle am äußeren Felgenrand, also demjenigen Rand, der den Reifen berührt. Die Wuchtmaschine zeigt diese Position ähnlich einer analogen Uhr an, deren Zeiger auf eine Minuten-Markierung am Rand des Ziffernblattes deutet.

Dynamisches Auswuchten

Je weiter das Übergewicht von der Radebene _und_ von der Achse entfernt liegt, umso stärker zerrt es das drehende Rad aus seiner Ebene -- das Rad "flattert" oder "eiert". An fahrergelenkten Rädern zeigt sich diese Zugkraft als zuckendes Lenkrad. Allgemein lassen Unwuchten etliche Fahrzeugteile vibrieren, was meist zwischen 80 und 120 Stundenkilometern auftritt.

Beispielsweise kann ein Massenungleichgewicht von zehn Gramm bei 100 km/h der Gewichtskraft einer Masse von 2,5 Kilogramm im Stillstand entsprechen. Derartige Kräfte treten dann am drehenden lenkbaren Wagenrad ohne ausgleichende Gegenkraft auf. So entsteht ein Drehmoment des Rades entlang der Radachse -- das Rad lenkt aus ohne Lenkbewegung des Fahrers.

Folgen von Unwuchten

Insgesamt führen Unwuchten zu ungleichmäßigem Abrieb von Reifenprofil sowie erheblich stärkerem Verschleiß des Fahrwerks inkl. Stoßdämpfer und Radaufhängung. So sinken Sicherheit, Wirtschaftlichkeit des Wagens und Fahrkomfort erheblich, was Auswuchten erzwingt.

Ursachen von Unwuchten

Wesentliche Unwuchten treten bei starken Felgen- bzw. Radbeschädigungen auf. Auch das Bereifen von Felgen mit neuen Pneus führt leicht Unwuchten ins Rad ein. Gelegentlich gehen auch Wuchtgewichte verloren, etwa beim ruppigen Parken an Bordsteinen, heftigen Beschleunigen oder Bremsen sowie im Off-Road-Einsatz.

In manchen dieser Situationen dreht sich der Reifen ein wenig um die Achse bzw. rutscht auf der Felge. Gleichen sich diese Rutschbewegungen im Uhr- bzw. Gegenuhrzeigersinn nicht aus, verschiebt sich der Reifen deutlich auf der Felge. Dann entsprechen sich die örtliche Verteilung von Reifenungleichgewichten und Wuchtgewichten an der Felge nicht mehr -- eine Unwucht tritt auf.

Fazit

Zeigen sich Unwuchterscheinungen beim Fahren, empfiehlt sich zumindest Auswuchten dringend, vorzugsweise zusätzliche eine Prüfung aller Fahrwerkskomponenten auf Verschleiß.


 

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